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Golf-News


Grandioser Woods startet Aufholjagd

Fri,. Dec

Golf-Star Tiger Woods hat bei seinem Turnier-Comeback nach 467 Tagen Verletzungspause mit einer überragenden zweiten Runde geglänzt.

Der 14-malige Major-Champion, der wegen Rückenproblemen und mehrerer Operationen 16 Monate pausieren musste, blieb bei dem von seiner eigenen Stiftung organisierten Charity-Wettkampf in Nassau auf den Bahamas am Freitag nach sieben Birdies sieben Schläge unter dem Par-72.

"Es hat sich großartig angefühlt", sagte Woods: "Ich habe mich deutlich verbessert." Mit der drittbesten Runde des gesamten Feldes schob sich der US-Amerikaner im Gesamtklassement auf Platz neun nach vorne, liegt mit 138 Schlägen allerdings bereits sechs Schläge hinter dem neuen Führungs-Duo Dustin Johnson (USA) und Hideki Matsuyama (Japan).

Woods hatte 2013 bei den World Golf Championships in Firestone den letzten seiner insgesamt 79 Turniersiege gefeiert.

Der 40-Jährige, der am Vortag mit einer durchwachsenen 73er Runde gestartet war und den 17. und damit vorletzten Platz des elitären Teilnehmerfeldes belegt hatte, leistete sich am zweiten Tag kein einziges Bogey.

Vor allem vom 11. bis zum 15. Loch, als ihm vier Birdies gelangen, spielte der der ehemalige Weltranglisten-Erste wie aufgedreht.



Tiger Woods beim Comeback Vorletzter

Thu,. Dec

Nach 467 Tagen Verletzungspause hat Golf-Star Tiger Woods (40) ein durchwachsenes Comeback gegeben.

Der 14-malige Major-Champion, der wegen Rückenproblemen und mehrerer Operationen 16 Monate pausieren musste, spielte am Donnerstag bei der US-Tour in Nassau auf den Bahamas auf dem 72-Par-Kurs eine 73er-Auftaktrunde.

Damit belegte der ehemalige Weltranglistenerste bei 18 Startern den 17. Platz. In Führung liegt Woods' Landsmann J.B. Holmes mit 64 Schlägen.

"Es war ein tolles Gefühl, wieder das Adrenalin in meinem Körper zu spüren. Es war eine lange Zeit", sagte Woods. Bei windigem Wetter ließ Woods zu Beginn sein altes Talent aufblitzen.

Am dritten Loch gelang ihm sein erster Birdie seit August 2015, es folgten noch vier weitere - an den Löchern sechs bis acht gar drei nacheinander.

Demgegenüber standen zwei Bogeys am neunten und elften Loch und zwei Double Bogeys am 16. und am 18. Loch.



Woods ist zurück: "Bin noch nicht tot"

Wed,. Nov

Tiger Woods kehrt in sein Revier zurück. Nach 467 Tagen und seiner bislang längsten Zwangspause gibt der Golf-Superstar am Donnerstag sein Comeback. Der 40-Jährige schlägt in Nassau auf den Bahamas beim Turnier seiner eigenen Stiftung ab.

Und Woods gab sich bei ESPN wieder kämpferisch: "Ich bin noch nicht tot, schreibt mich nicht ab, ich bin bereit."

Woods muss sich zwei OPs unterziehen

Sein bislang letztes Turnier hat Woods am 23. August 2015 in Greensboro bestritten, war dort Zehnter geworden. Danach plagte ihn wieder der Rücken - es folgten zwei weitere Operationen.

Schon nach seiner ersten Rücken-OP am 31. März 2014 war der Tiger sportlich nie wieder richtig auf die Füße gekommen. Sein letzter Turniersieg datiert vom 4. August 2013, als er bei der World Golf Championship in Akron/Ohio erfolgreich war.

Woods flieht in andere Welt

Woods flüchtete zwischenzeitlich in eine Parallelwelt. Täglich zockte er acht Stunden lang Videospiele. "Dazwischen gab es eine halbe Stunde Mittagspause", berichtete er in einer US-Late-Show.

Als er dann online den Wettstreit mit Konkurrenten suchte, wurde Woods gnadenlos abgekocht. "Wenn dich Siebenjährige besiegen, ist das ziemlich ernüchternd", sagte Woods.

Unterdessen lautete in der Golfszene die bange Frage: Wird das nochmal was mit dem wohl größten Spieler aller Zeiten, der 683 Wochen die Weltrangliste angeführt, 14 Majors gewonnen und 79 Turniersiege gefeiert hat? Kann er gar noch mal ein Major gewinnen? Der letzte Triumph liegt immerhin schon mehr als acht Jahre zurück (US Open 2008).

Immer wieder musste der Kalifornier seine Fans und die Organisatoren der US-Tour vertrösten, die auch sehnsüchtig auf die Rückkehr ihres Zugpferdes gewartet haben.

Woods im freien Fall

In Napa im heimischen Kalifornien sollte es Anfang Oktober soweit sein. Doch Woods sagte kurzfristig wieder ab, weil er sich urplötzlich doch noch nicht in der Lage sah, "mit den besten Golfern der Welt zu konkurrieren". In der Weltrangliste befindet sich Woods ungebremst im freien Fall, ist mittlerweile auf Platz 898 abgestürzt.

Doch nun steht dem Comeback offenbar nichts mehr im Wege. Auf dem Programm stand in den Tagen vor dem ersten Abschlag "business as usual". Am Montag mühte sich Woods im Fitnessraum eineinhalb Stunden mit Olympiasieger Justin Rose (England) ab, dann schlug er ein paar Bälle auf der Driving Range und spielte anschließend neun Trainingslöcher mit den Baseball-Stars Derek Jeter und Tino Martinez. Danach wieder Driving Range.

Woods wandelt Energie um

Das Fieber hat den Tiger wieder gepackt. "Ich bin nervös", gestand Woods, und das sei ein gutes Zeichen. "Diese Energie umzuwandeln in Aggressivität, Fokus und Konzentration - das ist gut", sagte Woods.

Den Ort für sein Comeback hat sich der Tiger mit Bedacht ausgewählt. Auf den Bamahas hat er ein Heimspiel, das Turnier hatte er mit seiner eigenen Foundation, die jüngst ihr 20-jähriges Jubiläum feierte, aus der Taufe gehoben.

18 Hochkaräter, darunter zahlreiche Majorsieger, sind am Start. Es gibt keinen Cut. 

Woods kann damit garantiert vier Runden spielen, wenn denn der Rücken den Belastungen unter Wettkampfbedingungen standhält. Und nichts braucht Woods aktuell dringender als Spielpraxis.